Seine Musik

Florian Klaus Rumpf

Musik für Mandoline, Mandola, Liuto Cantabile und Barockmandoline

 

„Ich sagte, ich will Mandoline lernen und musste zu Hause erstmal erklären, was das ist“

Die Mandoline ist ein Instrument, das nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. Viel zu oft gerät sie in Vergessenheit, wird nur auf das romantische Tremolo oder die Musik von Antonio Vivaldi reduziert. Doch die Mandoline hat mehr zu bieten, wenn man sie lässt. Florian Klaus Rumpf sieht es daher als große Chance, das Publikum mit der Auswahl der Werke zu überraschen und von „seinem“ Instrument zu überzeugen. Sein Credo ist dabei „Musik soll unterhalten“, sie darf bequem und gleichzeitig fordernd sein. Schließlich kommt es auf die Mischung an.

In seinen Konzerten verbindet er daher zeitgemäße Interpretationen von Originalliteratur verschiedener Epochen mit Werken, die er für die Mandoline adaptiert und die der Zuhörerschaft in ihrer ursprünglichen Besetzung bereits bekannt sind. So auch in seinem aktuellen Projekt, der Erarbeitung der Sonaten und Partiten für Violine solo von Johann Sebastian Bach. Die Adaption dieses Werkkomplexes ermöglicht es, das große Klangspektrum der Mandoline zu zeigen und Bachs weltberühmte Musik in einem neuen Licht erstrahlen zu lassen.

In seinen Konzertprogrammen finden sich neben den Kompositionen Bachs auch Werke von Georg Philipp Telemann, Max Reger und anderen Großmeistern der verschiedensten Epochen. Als Komponist folgt er der Tradition anderer Mandolinisten, die für ihr Instrument geschrieben haben. Gabriele Leone, Pietro Denis, Raffaele Calace und Yasuo Kuwahara dienen ihm als Vorbilder. Wie sie möchte er das Mandolinenspiel durch die Verwendung der klassischen Techniken in Verbindung mit verschiedenen Musikstilen weiterentwickeln.